| |
Geschichte
1806
Grundlage des Hauses waren Schenkungen von Caroline Wies, die
1806 in Bischweiler im Elsaß geboren wurde.

Sie war die Tochter der aus Blieskastel
stammenden Eheleute Franz Karl Wies, Doktor der Medizin, und Marianne
Antoinette, geb. Brixius. Caroline Wies schenkte noch zu Lebzeiten
der katholischen Kirchengemeinde ein an der Schlossbergstraße
gelegenes Anwesen. Es ist das nach dem früheren Eigentümer,
dem königlichen Forstgerichtsboten Anton Adams, benannte
"Adamsche Haus". Ihr eigenes Wohnhaus, das die Mitte
des heutigen Altengpflegeheims bildet, schenkte sie ebenfalls
der Kirche. |
Diese Schenkung hatte den wohltätigen Zweck der Gründung
eines Pflegehauses für Kranke in hiesiger Stadt ohne Unterschied
der Konfession im Auge.

1878
Im September 1878 nahmen die Schwestern der Armen Franziskanerinnen
aus Mallersdorf ihre Tätigkeit im damaligen St. Josefshaus
auf. Sie sollten 113 Jahre lang aufopferungsvollen Dienst an kranken
und alten Menschen in dem Barockstädtchen Blieskastel tun.
|
Am 1. Mai 1878 wurde im gleichen Haus auch ein
Kindergarten eingerichtet. Nach zunächst ambulanter Krankenpflege
erfolgte ab 1880 auch stationäre Pflege.
1.
und 2. Weltkrieg,
Nachkriegsjahre
Während der beiden Weltkriege war das Haus vorübergehend
Kriegslazarett. 1931 wurde das gegen den Klosterweg angrenzende
"Scharfsche Anwesen" hinzu erworben, der Kindergarten
dorthin verlegt und ein Altenheim errichtet. Bäderabteilung,
Wöchnerinnen- und Säuglingsstation wurden neu gebaut.
1932 erfolgt die Einweihung durch den Bischof von Speyer,
Dr. Ludwig Sebastian. Nach schwerer Beschädigung bei einem
Fliegerangriff im März 1945 erfolgte der Wiederaufbau und
in den ersten fünfziger Jahren der Ankauf der oberhalb gelegenen
Anwesen Matheis und Klein.
1979
Im Jahre 1979 wurde das St. Josefshaus zum Altenheim bis zum
Umzug 1994 in ein neu errichtetes Gebäude. |

1998/99
Das inzwischen unter Denkmalschutz stehende "alte" St.
Josefshaus wurde ab 1998 vollständig renoviert und als mordernes
Heim für die Pflege und Betreuung alter und behinderter Menschen
1999 als "Seniorenzentrum Haus am Berg" wiedereröffnet.
• zur Lage
des Seniorenzentrums |